Telekom Austria als "Tor zum Osten"
Die Telekom Austria beschreibt sich selbst in einer Aussendung als "Tor zum Osten": Begründet wird das durch "die geografische Nähe, die historische Brückenfunktion des Landes und das jahrelange strategische Engagement des Unternehmens im südosteuropäischen Raum".
Der TA-Konzern hat demnach seit 1998 eine eigene "Südosterweiterung" eingeleitet und verfügt bereits über Beteiligungen auf den Wachstumsmärkten Internet und Mobilkommunikation.
Durch seine Glasfaserinfrastruktur sieht sich die TA zudem als "bedeutendster internationaler Carrier in dieser Region" und als "der ideale Partner für führende amerikanische und westeuropäische Netzbetreiber im Bereich internationaler Sprachtelefonie- und Datendienste".
Die TA ist beispielsweise mit dem ISP und alternativen Festnetzbetreiber Czech Online in der Tschechischen Republik und den Mobilfunkbetreibern VIPnet und Si.Mobil in Kroatien und Slowenien vertreten.
Mobilkom-Töchter setzen auf EDGEJet2Web Stream
Die TA betreibt seit Juli 2001 einen eigenen, 3.700 km langen und bis zu 320 GBit/s starken Glasfaserring ["Jet2Web Stream"] womit "speziell im südosteuropäischen Raum marktorientiert Gesprächsminuten und Datenverkehr abgewickelt" werden können.
Zusätzlich zu den Anbindungen zu Brünn, Prag, Frankfurt, München, Salzburg, Budapest, Bratislava und Mailand wurden im vergangenen Jahr Ljubljana und Maribor über Graz angeschlossen.
"Weltweit agierende Carrier" nutzen nach TA-Angaben bereits diese Infrastruktur, um ihren Kunden südosteuropäische Destinationen "auf demselben Qualitätslevel wie westeuropäische Standorte anzubieten".
Der Konzern arbeitet zudem bereits an der nächsten Stufe der EU-Erweiterung, indem direkte Sprachleitungsverbindungen mit den zukünftigen EU-Anwärtern wie etwa Kroatien, Rumänien, Bulgarien sowie den südosteuropäischen Ländern Bosnien-Herzegowina, Serbien, Montenegro, Mazedonien, Albanien und Türkei aufgebaut wurden.
Die drei Ringe der Telekom
