25.06.2003

3.700 KM GLAS

Bildquelle: Corbis

Die drei Ringe der Telekom

Die Telekom Austria [TA] baut ihre europäischen 320-GBit/s-Glasfaserringe durch die Anbindung von Budapest und Bratislava an den bereits bestehenden "Jet2Web Stream" zwischen Wien, Brno, Prag, München, Frankfurt aus.

Zusätzlich wurde das Netz nach Mailand, Maribor und Laibach und damit auf eine Länge von insgesamt 3.700 Kilometern ausgeweitet.

Neben dem seit Juli 2001 betriebenen Hochleistungsring von Wien nach Brno, Prag und Frankfurt sowie retour über München und Salzburg nach Wien betreibt die TA nun drei weitere Glasfaserringe mit folgenden Streckenführungen:

Wien - Ivancice - Budapest - Bratislava - Wien

Wien - Mailand - Wien

Redundate Kreise

Immer mehr Kunden bevorzugten eine "End to end"-gemanagte Telekommunikationsinfrastruktur, sagt Josef Trimmel, Leiter des Wholesale-Bereiches der TA.

"Mit den Glasfaserringen bieten wir eine länderübergreifende, einheitliche Übertragungstechnik, die im Gegensatz zu zusammengesetzten Netzen unterschiedlicher Betreiber eine nahtlose Überwachung und Steuerung - und damit eine höhere Verfügbarkeit und Sicherheit - ermöglicht."

Dabei spielt die auf einem Glasfaserpaar basierende redundante Anordnung des Rings eine Schlüsselrolle: Bei technischen Gebrechen wird eine gegenläufige Verbindung aufgebaut. Zu den Kunden des Glasfaserings zählen nach TA-Angaben unter anderme Telecom Italia Sparkle, TeliaSonera, Sprint und BT Ignite.