Grünes Licht für neuen Medienkonzern
Die US-Kartellbehörde hat grünes Licht für die Gründung des Medienkonzerns NBC Universal gegeben. Der Konzern geht aus dem französischen Vivendi Universal und dem US-Fernsehkonzern NBC hervor.
Der Sprecher der US-Handelskommission, Mitch Katz, sagte, seine Behörde habe ihre Untersuchungen abgeschlossen und plane keine weiteren Schritte. Laut NBC soll die Gründung in den nächsten Wochen abgeschlossen sein.
Die Vivendi-Unterhaltungssparte mit den Universal-Studios, Kabel-TV-Kanälen und Freizeitparks geht in NBC Universal auf, in dem die General-Electric-Tochter mit 80 Prozent der Anteile das Sagen hat.
General Electric kauft Vivendi-UnterhaltungPlayer
Der neue Medienkonzern mit einem Jahresumsatz von 13 Milliarden USD [11,1 Mrd. Euro] sei etwa 43 Milliarden USD [36,5 Mrd. Euro] wert, hatten die beiden Konzerne bei der Bekanntgabe der Übereinkunft im vergangenen Oktober bekannt gegeben.
Vivendi kassiert demnach etwa 3,8 Milliarden USD [3,2 Mrd. Euro] in bar, zudem übernimmt NBC Universal rund 1,7 Milliarden USD [1,4 Mrd. Euro] Schulden.
Größtes Medienunternehmen ist Time Warner mit einem Jahresumsatz von 41 Milliarden USD, auch Walt Disney liegt mit 25 Millionen Dollar noch weit vor dem neu geschaffenen NBC Universal.
