Scanner entdecken gefälschte Reisepässe
Im "Kampf gegen Terrorismus" hat Australien Geräte angeschafft, die gefälschte Pässe erkennen sollen.
In einem Millionen-USD-Deal wurden vorerst 400 "iA-thenticate"-Geräte in Australiens Flughäfen installiert. Die Pass-Prüfer haben die Größe eines Toasters und verwenden mehrere Lichtquellen zur Identifikation der Sicherheitszeichen von Reisedokumenten. Viele dieser Zeichen sind für das freie Auge nicht sichtbar.
Seitdem der Testbetrieb Mitte Februar aufgenommen worden war, wurden bereits mehrere Reisende mit gefälschten Dokumenten entdeckt. Beim australischen Zoll ist man sich sicher, dass dies ohne "iA-thenticate" nicht möglich gewesen wäre.
Flughafen Frankfurt testet Iris-Scan
Am Flughafen Frankfurt am Main wurde kürzlich eine automatische
Grenzkontrolle eingeweiht, die Reisende mit Hilfe ihrer Augeniris
erkennt. Es handelt sich um ein Pilotprojekt, an dem Passagiere
freiwillig teilnehmen können.
Mit Biometrie bequem und sicher reisenDie vom US-amerikanischen Unternehmen Imaging Automation hergestelleten Geräte kosten zwischen 5.000 und 15.000 USD pro Stück und wurden auch schon in Kanada, Ungarn, Schweden und Nigeria getestet.
Das Unternehmen will die Geräte auch an das US-Ministerium für Heimatschutz verkaufen, nachdem sich in den USA die Einführung von Pässen mit Biometrie-Daten verzögert hat.
Fingerabdruck und Foto bei US-Einreise
Die US-Regierung hat letzte Woche auf die anhaltenden
Schwierigkeiten der europäischen Regierungen mit der geplanten
Einführung von Passes mit biometrischen Merkmalen reagiert: Ab
September müssen sich sämtliche ausländischen Besucher per
Fingerabdruck und Foto registrieren lassen.
Transantlantische Reisen nur mit Biometrie
