Rumänien subventioniert IT-Ausbildung
Die Regierung des Beitrittskandidaten Rumänien hat am Mittwoch beschlossen, bedürftigen Familien mit schulpflichtigen oder studierenden Kindern Zuschüsse für die Anschaffung eines Computers zu bewilligen.
Damit soll offensichtlich der Nachwuchs im Bereich IT gefördert werden, der in Rumänien als dynamischste Wachstumsbranche gilt. Das berichtete die rumänische Nachrichtenagentur Mediafax.
Es wird erwartet, dass 25.000 bis 50.000 Personen in den Genuss dieser Unterstützung kommen könnten.
Starkes Wachstum in Osteuropa
Der Markt für Informations- und Telekommunikationstechnologie
[ITK] in den zehn EU-Beitrittsländern wird nach Branchenschätzungen
je nach Land in den nächsten Jahren zwischen acht und 15 Prozent
wachsen.
IT-Wachstum in EU-BeitrittsländernDie Regierung erwartet, dass dieser Bereich in diesem Jahr zehn Prozent des Bruttoinlandsprodukts BIP erwirtschaftet und erhofft dadurch eine Steigerung des diesjährigen BIP von 4,9 im letzten Jahr auf fünf Prozent.
In Rumänien sind derzeit 6.500 IT-Firmen aktiv, von denen die viele für das Ausland Software produzieren.
Nach dem Gesetzesentwurf der Regierung soll jede Familie mit Schülern oder bis zu 26jährigen Studenten, deren Brutto-Einkommen 1,5 Mio. Lei [38 Euro] nicht übersteigt, je 200 Euro für einen Computer bekommen.
