Neuer Sicherheitsstandard für Kreditkarten
Visa Österreich will ab Juli die ersten mit EMV-Chip [Europay/Mastercard/Visa] ausgestatteten Kreditkarten ausgeben. Diese sollen die Sicherheit erheblich verbessern.
Weil die Umstellung der Terminals weltweit noch einige Jahre dauern dürfte, werden die neuen Karten zusätzlich mit einem Magnetstreifen ausgestattet.
Spätestens 2006 sollen alle Visa-Karten in Österreich mit dem EMV-Chip ausgestattet sein. Auf Grund der hohen Herstellungskosten für die Karten soll die Laufzeit von derzeit zwei auf drei Jahre verlängert werden.
In Österreich gibt es derzeit rund 945.000 Visa-Karteninhaber.
In den USA setzt man auf Funkchips
Die Kreditkartenunternehmen MasterCard und American Express
wollen in den USA nach ausführlichen Tests auch Karten anbieten, mit
denen berührungslos bezahlt werden kann. Die Kreditkarten werden
dafür mit Funkchips [RFID] ausgestattet, die in naher Zukunft auch
den Barcode zur Warenidentifikation und -verfolgung ablösen sollen.
Kreditkarten kriegen FunkchipsBezahlung mit PIN-Code
MasterCard Österreich hat nach eigenen Angaben bisher bereits 150.000 Kreditkarten mit EMV-Chip ausgegeben.
Die Bezahlung erfolgt bei einem Chip-Terminal wie bei einer Bankomatkasse durch die Eingabe eines PIN-Code. Für den Karteninhaber kostet die neue Karte nicht mehr, die Vertragspartner müssen Kosten für die Terminalumrüstung in Kauf nehmen.
Im ersten Quartal 2005 soll der Großteil der Terminals umgestellt sein, so eine Sprecherin von MasterCard.
