TA hat weiter Interesse an MobilTel
Die Telekom Austria [TA] will ab Mitte 2004 wieder über einen Mehrheitseinstieg bei der bulgarischen Mobilfunkfirma MobilTel verhandeln.
Laut TA-Generaldirektor Heinz Sundt bestehe nach wie vor "ungebrochenes strategisches Interesse".
Es sei nun davon auszugehen, dass der Verkauf von 40 Prozent der MobilTel an ein Finanzkonsortium im Mai über die Bühne gehen könnte.
Laut Sundt sei ein Einstieg der TA denkbar, wenn ein geordneter Verkaufsplan der alten und neuen MobilTel-Aktionäre vorliege und die MobilTel-Mehrheit zu wirtschaftlichen Bedingungen zugänglich sei.
Die TA hatte bereits im Herbst 2003 für die Mehrheit der MobilTel ein Angebot gelegt, die Gespräche über einen Einstieg dann aber im Spätherbst abgebrochen, weil die MobilTel-Eigentümer angeblich nur eine Minderheitsbeteiligung verkaufen wollten.
Poker um MobilTel geht weiterNeuerlicher Börsegang
Weiters schloss Sundt für die weitere Privatisierung einen neuerlichen Börsegang nicht aus.
Er plädiere für eine "stabile Aktionärsstruktur", wo Aktionäre nicht in das operative Geschäft eingreifen und hoffe auf eine schnelle Entscheidung.
Weiters würden derzeit auch Projekte in strategischen Zielgebieten wie Serbien oder Bosnien, aber auch im Oman geprüft.
Über eine Akquisition im 2-Millionen-Einwohnerstaat Oman könnte bereits in den nächsten Tagen entschieden werden.
ÖIAG will Privatisierung
Für den Vorstand der Staatsholding ÖIAG, Peter Michaelis, hat
eine weitere Privatisierung der börsennotierten Telekom Austria [TA]
über die Börse höchste Priorität.
ÖIAG will TA über die Börse privatisieren
