SES wartet auf Umsatzwachstum
Der weltgrößte Satellitenkonzern und Astra- Betreiber SES Global erwartet in diesem Jahr einen stagnierenden Umsatz. Erst 2005 und 2006 wird wieder ein Wachstum im zweistelligen Prozentbereich erwartet.
Vom nächsten Jahr an sollten Beiträge von neuen Satelliten und Aufträgen durchschlagen, sagte Konzernchef Romain Bausch am Montag im luxemburgischen Betzdorf. Höhere Kosten für Versicherungen und Investitionen für den Satellitenbau sowie Entwicklungen in der Breitbandtechnik beeinflussten hingegen das Geschäft im laufenden Jahr negativ, sagte Bausch.
Im vorigen Jahr blieb der Nettogewinn von SES Global nahezu unverändert bei 205 Millionen Euro im Vergleich zu 2002. Der Umsatz sank hingegen um 10 Prozent oder 142 Millionen Euro auf 1,2 Milliarden.
Breitband hebt nicht wie erwartet ab
Als Grund dafür nannte Bausch die Schwäche des Dollars. Der
Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen reduzierte sich
stärker um knapp 30 Prozent auf 372 Millionen Euro. Wie Bausch
erklärte, leidet das operative Geschäft unter hohen
Versicherungskosten. Zudem setze sich die Breitbandtechnik noch
nicht in dem erhofften Maß durch.
Satellitenbetreiber wollen ins Breitband-Biz
