Elektronische Einparkhilfe für Anhänger
Informatiker der Uni Koblenz haben einen neuen Parkassistenten für Pkws mit Anhänger entwickelt.
Das System erkennt mittels Sensoren Parklücken und steuert die Fahrzeuge automatisch an die gewünschte Stelle.
Durch den Park-Computer wird das rückwärtige Einparken mit Anhänger automatisiert. Ist die Parklücke erkannt, übernimmt der Computer vom Fahrer die Lenkung. Der Rechner steuert dann über einen Lenkstangen-Antriebsmotor Fahrzeug samt Anhänger in den Parkplatz.
Zurücklehnen kann sich der Lenker zwar schon, Gas und Bremse muss er nach wie vor selbst bedienen. Von den Automobil-Herstellern wird das vor allem als Sicherheitsmaßnahme eingesetzt.
Die Bedingungen des Einparkens haben die Forscher anhand von Laborfahrzeugen im Maßstab 1:16 erprobt. Für die Parkassistenz-Technik gibt es bereits Interessenten aus der Fahrzeug- und Zulieferindustrie.
Uni KoblenzJapaner gönnen sich Einparkhilfe
Toyota, vom deutschen ADAC gerade erst zum zuverlässigsten Autobauer der letzten 25 Jahre gekürt, bietet in Japan bereits ein automatisches Einparksystem im Benzin-Elektro-Hybridauto Prius an.
Gegen einen Aufpreis von 2.200 USD muss man damit zumindest in großen und parallel zur Straße liegenden Lücken nie mehr selbst Hand anlegen.
Da die Straßen in japanischen Städten eng und die Parkplätze rar sind, gönnen sich über 80 Prozent der Prius-Fahrer das Extra.
Einparken für UmstandsmeierAuch andere Hersteller wie BMW bieten bereits Einparkhilfenan. Für mehr Sicherheit im Verkehr arbeiten die Autobauer zudem an Sensoren, die die überholenden Autos automatisch erkennt und im Seitenspiegel anzeigt.
BMW hat auch einen Film dazu
