China sieht sich selbst als Opfer
Spionagevorwürfe erneut zurückgewiesen
Nach den Vorwürfen über systematische Hacker-Angriffe aus China auf Computer verschiedener Länder hat Peking sich nun selbst zum Opfer von Internet-Spionage erklärt.
"Internet-Kriminalität ist ein weltweites Problem, China ist oft ein Opfer", sagte eine Sprecherin des Außenministeriums am Dienstag in Peking.
Einladung zur Zusammenarbeit
"China war immer gegen Cyber-Kriminalität, wir haben Gesetze und strikte Regeln - und wir sind bereit, zusammen mit anderen Ländern dagegen zu kämpfen." Allerdings habe bisher noch kein Staat um Zusammenarbeit ersucht, fügte die Sprecherin hinzu.
China wurde in jüngster Zeit mehrfach vorgeworfen, sich unerlaubten Zugang zu den Informationsysstemen der Regierungen anderer Länder zu verschaffen oder diese Systeme zu beeinträchtigen.
Laut Medienberichten waren deutsche, britische, französische und US-Regierungsrechner von den Attacken betroffen.
(AFP)
