"Wireless Spam" wird zum Problem
Die US-Regulierungsbehörde für Telekommunikation [Federal Communications Commission FCC] hat ein Verfahren gestartet, um Maßnahmen gegen Wireless Spam in die Wege zu leiten.
Bis Ende September sollen Vorschläge eingebracht werden, wie und ob gegen Spam auf Handys oder PDAs vorgegangen werden kann.
"Wir haben gesehen, was Spam in der PC-Welt anrichten können. Wir wollen nicht dabei zusehen, wie ähnliches in der Handy-Welt passiert", sagte FCC-Kommissionsmitglied Jonathan Adelstein.
Spam via Handy wird in Japan bereits zu einem ernsthaften Problem, berichtete auf der OECD-Spam-Konferenz das japanische Ministerium für Telekommunikation.
Spam in JapanReaktion der Mobilfunker
Die Initiative der FCC Gesetze gegen "Wireless Spam" auf den Weg zu bringen, wurde von der Branche willkommen geheißen. "Die Mobilfunkindustrie begrüßt das Begutachtungsverfahren", hieß es in einer Stellungnahme der Cellular Telecommunications & Internet Association [CTIA].
Laut CTIA seien bei den meisten US-Handys aber bereits so genannte "Smart Filter" im Einsatz, wodurch die Anzahl der unerbetenen Mails ohnehin begrenzt sei.
Die FCC-Erklärung im Volltext [PDF]
