P2P-Nutzung im Büro ungebrochen
Trotz der anhaltenden Klagewelle der Musikindustrie tauschen Angestellte in der Arbeit weiter Musik und andere Files über Tauschbörsen.
Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Sicherheitsanbieters Blue Coat. 42 Prozent der 300 Befragten gaben an, weiter Tauschbörsen wie KaZaA und Gnutella zu benutzen, 38,6 gaben weiters an, das auch im Firmennetz zu tun.
70 Prozent der P2P-User verbringen nach eigenen Angaben mehr als 16 Minuten am Tag für ihre Tauschaktivitäten, 16 Prozent gaben an, mehr als eine Stunde dafür aufzuwenden.
Zwei Drittel [60 Prozent] der Befragten haben keine Angst vor etwaigen gerichtlichen Folgen für ihre Arbeitgeber von Seiten des US-Branchenverbands RIAA.
Eine Studie fand letztes Jahres heraus, dass P2P-Software bei bis zu 77 Prozent der Unternehmen im Einsatz ist.
Tauschbörsen-Nutzung im Büro alltäglichFirmenschutz gegen illegale Software
Nach der Musikindustrie will jetzt auch die BSA [Business Software Alliance] die Firmen zur verstärkten Kontrolle ihrer Netzwerke und strengeren Richtlinien für ihre Mitarbeiter bewegen.
Die BSA rät unter anderem zu einer schrifltichen Erklärung für alle Mitarbeiter, in der sich diese verpflichten, nur lizenzierte Software zu installieren. Ein entsprechender Mustervertrag steht online bereit.
Mit einer Muster-Verpflichtungserklärung soll das Risiko, dass Unternehmern beim Einsatz von raubkopierter Software durch ihre Mitarbeiter haften, auf die Angestellten selbst abgewälzt werden.
Firmen sollen Piraterie mit Verträgen stoppen
