03.03.2004

ÖSTERREICH

Elektronikindustrie meldet Entspannung

Österreichs Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie [FEEI] hat nun erste Teilergebnisse für 2003 bekanntgegeben.

Nach den beiden enttäuschenden Jahren 2001 und 2002 mit Produktionsrückgängen von vier Prozent bzw. 5,7 Prozent kämpfte man auch in den ersten drei Quartalen 2003 mit Gegenwind.

Bis Ende September 2003 lag der Produktionswert der Branche vor dem Hintergrund einer unverändert schwachen Gesamtwirtschaftslage bei 6,4 Milliarden EURO [- 4,8 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum].

Gegen Ende des dritten Quartals 2003 war jedoch eine Entspannung erkennbar.

Herausforderung EU-Osterweiterung

"Aufgrund der momentanen Zahlen erwarten wir, dass das Ergebnis der Elektro- und Elektronikindustrie für das gesamte Jahr 2003 nur ein leichtes Minus gegenüber 2002 aufweist. Unter den ungünstigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ist das schon eine positive Entwicklung, die auf eine Trendwende 2004 hoffen lässt", erklärte Albert Hochleitner, Obmann der FEEI.

Vor verfrühtem Optimismus wurde trotzdem gewarnt. Für eine nachhaltig positive Entwicklung sei entscheidend, wie sich der Wirtschaftsstandort Österreich im internationalen Wettbewerb behaupte.

Eine Herausforderung für die Elektro- und Elektronikindustrie sei die kommende EU-Osterweiterung, immerhin setzt die Branche 24,3 Prozent ihrer Exporte in diesen Märkten ab.