HP steigert PC-Umsatz
Der US-amerikanische Computer- und Druckerhersteller Hewlett-Packard hat im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2003/2004 seinen Gewinn dank stark gestiegener Computerauslieferungen deutlich erhöht.
Hewlett-Packard verdiente in dem am 31. Jänner beendeten Dreimonatszeitraum 936 Millionen USD gegenüber 721 Millionen im ersten Quartal des vorangegangenen Geschäftsjahres.
Der Gewinn pro Aktie betrug 30 [Vorjahresvergleichszeit: 24] Cent, teilte das Unternehmen am Donnerstag nach Börsenschluss mit.
Die in Palo Alto [Kalifornien] beheimatete Gesellschaft verdiente unter Ausklammerung von Sonderfaktoren 35 Cent je Aktie. Der Quartalsumsatz stieg um neun Prozent auf 19,5 Milliarden USD.
Rekordgewinne verbucht
Konzernchefin Carly Fiorina sprach von einem "soliden Quartal".
Sie hob die überdurchschnittlichen Wachstumsraten bei Desktops und
Notebooks hervor. Man habe marktanteilmäßig die globale
Spitzenposition erreicht und Rekordgewinne verbucht. Der PC-Umsatz
stieg um 20 Prozent auf 6,2 Milliarden USD. Es gab bei der
Unternehmensrechner-Sparte dank guter Zuwachsraten für Speicher und
Server sowie im Softwarebereich einen Umsatzanstieg von fünf Prozent
auf 3,9 Milliarden USD.
HP-Compaq-Fusion nimmt letzte HürdeUmsatz und Gewinn sollen weiter zulegen
Die Druckersparte legte um sechs Prozent auf 5,9 Milliarden USD zu, der Dienstleistungsumsatz erhöhte sich ebenfalls um sechs Prozent auf 3,2 Milliarden USD.
Hewlett-Packard erwartet für das zweite Quartal des laufenden Geschäftsjahres einen Umsatz von 19,2 bis 19,6 Milliarden USD.
Unter Ausklammerung von Sonderfaktoren geht das Unternehmen von einem Quartalsgewinn von 34 Cent je Aktie aus. Hewlett-Packard erwartet auf dieser Basis einem Jahresgewinn von 1,23 USD je Aktie, plus 23 Prozent.
