Gamer sollen mobil werden
Dem allgemeinen Trend folgend sollen nun auch Gamer auf Notebooks umsteigen.
Die Computerhersteller Dell und HP bringen dazu Notebooks, die speziell auf die Zielgruppe der Computerspiele ausgerichtet sind. Beide Hersteller setzen dabei auf Intels Game-Prozessor Pentium 4 Extreme Edition.
Dell soll am Donnerstag sein Inspiron-XPS-Notebook mit 15,4-Zoll-Wide-Angel-Monitor vorstellen, die Grafikkarte soll ebenfalls den höheren Gamer-Ansprüchen genügen.
HP wird den P4 Extreme Edition mit 3,2 GHz nächste Woche in seinem Pavilion-zd7000-Notebook vorstellen, soll damit aber nicht nur Gamer ansprechen wollen. Der mobile Rechner kommt mit einem 17-Zoll-Wide-Angel-Display, 512 MB RAM, 40 GB HD und DVD-ROM-Laufwerk. Der Preis soll bei rund 2.425 USD liegen. Um 1.775 USD gibt es das Notebook auch mit einer P4-CPU mit 3,2 GHz.
Mit der Erweiterung seines Portfolios um einen Game-PC steigt Dell auf dem kleinen, aber lukrativen Game-Playing-Markt ein, der bisher von Anbietern wie VoodooPC und Alienware beherrscht wird. Alienware bietet bereits ein Notebook mit derselben CPU wie HP, dafür kleinerem Display, 60 GB HD, 512 MB RAM und einer ATI-Radeon-9600-Grafikkarte mit 128 MB Onboard-Speicher für rund 3.400 USD an.
Bunter, schneller, sicherer mit IntelHöhere Gewinnspanne
"Game-PCs halten das Preisniveau eher und erzielen weit höhere Preise als Standard-PCs", so Stephen Baker vom Marktforscher NPD Group. Es gehe also um "Zusatzdollars", so Baker weiter.
Die Einschätzung teilt auch Rahul Sood, technischer Chef von VoodooPC: "Es ist eine Frage höherer Gewinnspannen."
Der Preis für einen Game-PC kann bis zu 5.000 USD erreichen, während ein Standard-PC schon unter 500 USD zu haben ist.
