Bunter, schneller, sicherer mit Intel
Intel hat bei seinem Developer Forum [IDF] in Kalifornien Strategien und Road-Maps für künftige Wege vorgelegt.
So will der Chiphersteller die Sicherheit, Verlässlichkeit und Nutzungsmöglichkeiten von Computern mit schnelleren Prozessoren und anwendungsspezifischer Technologie, die in die Hardware integriert ist, verbessern.
Mit dem Pentium 4 Extreme Edition zielt der Konzern vor allem auf die Gamer ab. Der Prozessor arbeitet mit einer Taktfrequenz von 3,2 GHz und verfügt über einen zusätzlichen Cache von zwei Megabyte sowie Hyper-Threading-Technologie. Der Chip soll in ein bis zwei Monaten auf den Markt kommen.
Noch in diesem Jahr will Intel den Softwareherstellern einen ersten Design-Leitfaden für die Sicherheitstechnik LaGrande zur Verfügung stellen. Erste Computer mit der neuen Technik sollen in den kommenden zwei bis drei Jahren erhältlich sein, so Intel-Manager Paul Otellini. LaGrande zielt vor allem auf Unternehmen ab, die Interesse an verbesserter Datensicherheit haben. Die direkt auf dem Microprozessor aufgebrachte Technik soll die Privatsphäre des Users beim Austausch sensibler Daten schützen.
Pentium 4 mit "Viren- und Hackerschutz"Technologie für Kopierschutz
In Sachen Ausfallsicherheit stellte Intel eine Technologie unter dem Codenamen Vanderpool vor, die mehrere Betriebsumgebungen gleichzeitig auf einem einzelnen Rechner ermöglichen soll.
Damit will der Hersteller die Verlässlichkeit von Computern ebenso verstärken wie die Wiederherstellungsgeschwindigkeit nach einem Systemcrash erhöhen.
Auch für kopiergeschützte Inhalte stellte Intel eine Lösung vor, die zusammen Hitachi, Toshiba, Sony and Matsushita [Panasonic] entwickelt wird. Mit der "Digital Transmission Content Protection [DTCP]over Internet Protocol" soll es möglich sein, kopiergeschützte Inhalte auf verschiedenen Geräten zu Hause abspielen zu können, ohne jeweils Kopien machen zu müssen.
DTCPGenerell sieht Intel vor allem die Funktechnologie in den nächsten Jahren als treibende Kraft. Bis 2010 erwartet Otellini 2,5 Milliarden drahtlose Handhelds, welche die Funktionen und Leistungen heutiger PCs erreichen sollen.
IDF
