AOL Europe steht nicht zum Verkauf
AOL-Europe-Chef Philip Rowley geht nach eigenen Worten derzeit nicht davon aus, dass sich der Mutterkonzern Time Warner von der Internet-Tochter trennen wird.
"Ich bin fest davon überzeugt und ich bin sicher, [Time-Warner-Chef] Dick Parsons stimmt mit mir überein, dass ein Verkauf gegenwärtig nicht im Interesse der Aktionäre wäre", sagte Rowley am Donnerstag in einem Interview der Nachrichtenagentur Reuters.
Der weltgrößte Medien- und Online-Konzern Time Warner hat nach einem gewaltigen Minus im Jahr zuvor 2003 wieder schwarze Zahlen geschrieben. Zum positiven Ergebnis hätten alle Sparten mit Ausnahme von AOL beigetragen, hieß es.
Time Warner macht wieder GewinnAngeblich wieder Gewinne
Seit mehr als einem Jahr gibt es Spekulationen, dass der weltgrößte Medienkonzern Time Warner einen Verkauf seiner defizitären Internet-Tochter AOL Europe anstrebe.
Rowley betonte hingegen, Kostensenkungen und eine Expansion auf dem Sektor der Breitband-Technologie in Deutschland, Frankreich und Großbritannien hätten AOL Europe auf Grundlage des Ergebnisses vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen in die Gewinnzone zurückkehren lassen. Zahlen nannte er jedoch nicht.
