28.01.2004

ERGEBNIS 2003

Time Warner macht wieder Gewinn

Der weltgrößte Medien- und Online-Konzern Time Warner hat nach einem gewaltigen Minus im Jahr zuvor 2003 wieder schwarze Zahlen geschrieben.

Der Gewinn für das Gesamtjahr erreichte 2,6 Milliarden USD [2,1 Mrd. Euro] nach einem Verlust von 98,7 Milliarden USD im Zusammenhang mit AOL-Wertberichtigungen 2002. Der Jahresumsatz des in New York ansässigen Unternehmens wuchs auf 39,6 Milliarden USD.

Zum positiven Ergebnis hätten alle Sparten mit Ausnahme von America Online [AOL] beigetragen, hieß es. Die Gesellschaft steigerte ihre Kabelfernseh-, TV-, Magazinsparten- und Filmstudioumsätze. Dagegen wies AOL rückläufige Umsätze und Kundenzahlen auf.

Ausblick

Time-Warner-Chef Richard Parsons hat die Bilanz durch den Verkauf mehrerer Geschäftsbereiche gestärkt. Momentan ist noch der Verkauf der Musiktochter Warner Music Group anhängig, die für 2,6 Milliarden USD an eine Investorengruppe unter Führung von Edgar Bronfman Jr. geht.

Time Warner wird nach Abgabe von Time Warner Music seine Schulden auf 20 Milliarden USD reduzieren gegenüber 25,8 Milliarden USD Ende 2002.

Das Unternehmen erwartet für 2004 stärkere operative Gewinne in allen Geschäftssparten mit Ausnahme des Filmgeschäfts. Die Gesellschaft geht von einer Gewinnsteigerung vor Abschreibungen und Amortisation im hohen einstelligen bis niedrigen zweistelligen Prozentbereich aus.