PeopleSoft mit weniger Gewinn
Der US-Softwarekonzern PeopleSoft hat im vierten Geschäftsquartal einen Gewinnrückgang verzeichnet, beim Umsatzwachstum jedoch die Erwartungen übertroffen.
Als Grund für den Gewinnrückgang nannte das Unternehmen Kosten im Zusammenhang mit dem Kauf des Konkurrenten J.D. Edwards und Umstrukturierungsmaßnahmen.
PeopleSoft führt derzeit einen Abwehrkampf gegen seine Übernahme durch US-Konkurrent Oracle. Dieser hat für den Rivalen ein feindliches Übernahmeangebot über 7,3 Milliarden USD vorgelegt. Einer Übernahme muss neben der US-Kartellbehörde auch die Regulierungsbehörde der EU zustimmen.
US-Behörde gegen PeopleSoft-Übernahme durch OracleErgebnis
Der Nettogewinn habe im abgelaufenen Quartal 17,4 Millionen USD [13,96 Mio. Euro] oder fünf US-Cent je Aktie betragen, teilte der Konzern am Donnerstag nach US-Börsenschluss mit. Ohne Sonderposten betrug der Gewinn 20 US-Cent je Aktie.
Der Umsatz des Unternehmens stieg im vierten Quartal auf 685 Millionen USD nach 512 Millionen USD im Vorjahreszeitraum. Das Unternehmen hatte mit Umsätzen zwischen 625 bis 640 Millionen USD gerechnet. Die viel beachteten Umsätze mit Software-Lizenzen stiegen aber auf 185 Millionen USD.
Analysten hatten ohne Sonderposten mit 19 US-Cent Gewinn gerechnet. Nachbörslich fielen PeopleSoft-Aktien auf 22,35 USD nach 22,99 USD bei Handelsschluss in New York.
