Es gibt Eisen auf dem Mars
Das bei der NASA-Mars-Mission auf der Sonde "Spirit" eingesetzte Mössbauer-Spektrometer MIMOS II hat erste Analyse-Ergebnisse zur Erde gesendet.
In einer der Bodenproben sind Magnesium-Eisenverbindungen und das Mineral-Mischkristall Olivin nachgewiesen worden, teilte das Mainzer Institut für Anorganische Chemie und Analytische Chemie mit.
Das lässt zwar noch nicht eindeutig auf frühere Wasservorkommen auf dem Mars rückschließen, wird von den Forschern aber als großer Erfolg gesehen.
MIMOS II [Miniaturisiertes Mössbauer-Spektrometer] ermöglicht erstmals die direkte Untersuchung und Bestimmung der eisenhaltigen Gesteins- und Bodenproben vom Mars.
Mars Mössbauer GroupMineralogische Analyse
Das 400 Gramm schwere Spektrometer in der Größe einer Getränkedose arbeitet mit röntgenartigen Strahlen. Es sendet mit Hilfe einer radioaktiven Quelle Gammastrahlen aus, die auf das Gestein treffen und reflektiert werden.
Die Messwerte geben Auskunft über die mineralogische Zusammensetzung der Materie.
Steuerung mittels Java
Der Mars-Rover "Spirit" wird von NASA-Forschern über eine
Java-basierte Software ferngesteuert. Über eine Online-Version
können Mars-Begeisterte den Planeten auf eigene Faust erkunden und
eigene Rover-Missionen planen.
Virtuelle Probefahrt mit dem Mars-Rover
