Heimische Polizei-Datenbank als Vorbild
Innenminister Ernst Strasser [ÖVP] hat am Samstag Polizeivertretern aus Frankreich und Deutschland den vom Bundeskriminalamt entwickelten "Sicherheitsmonitor" am Gendarmerieposten Pasching in Oberösterreich präsentiert.
Gendarmeriebeamten aus Pasching ist es demnach gelungen, mit Hilfe des "Sicherheitsmonitors" insgesamt 189 Pkw-Einbruchsdiebstähle aufzuklären.
Der so genannte Sicherheitsmonitor im Bundeskriminalamt wird seit September 2003 eingesetzt. Er verarbeitet jede Anzeige österreichweit, die bei einer Exekutivstelle gemacht wird. Die Daten werden zentral gespeichert und stehen mehr als 28.000 Exekutivbeamten sofort zur Verfügung.
"Mehr Sicherheit" für PolizeidatenbankStruktur-Abgleich
Gibt es Parallelen zu einem anderen Fall in Österreich, wird dies sofort angezeigt. Dadurch sei es den Beamten möglich, sofort Tatzusammenhänge innerhalb Österreichs zu erkennen und die Ermittlungen darauf abzustimmen.
In Pasching konnten mit Hilfe des Sicherheitsmonitors insgesamt 189 österreichweite Pkw-Einbrüche seit September 2003 aufgeklärt werden, so ein Sprecher des Bundeskriminalamtes.
Auf Grund des großen internationalen Interesses an dem System sei für Anfang 2004 eine eigene Vorstellung des Sicherheitsmonitors für ausländische Sicherheitsbehörden geplant.
