Raubkopierer-Kampagne soll wirken
Die kürzlich gestartete Kampagne der deutschen Filmindustrie soll erste Wirkungen zu zeigen.
Das ergab zumindest eine Forsa-Umfrage im Auftrag des deutschen "Stern". Die Hälfte der befragten User, die bisher schon einmal Musik oder Filme kopiert oder aus dem Internet heruntergeladen haben, gaben an, das künftig nicht oder nur noch seltener tun zu wollen.
Die knappe Mehrheit, nämlich 51 Prozent, zeigte sich von den angedrohten Freiheitsstrafen bis zu fünf Jahren unbeeindruckt. Sie gaben an, ihr Verhalten nicht ändern zu wollen.
Bei den 14- bis 18-Jährigen sagten 43 Prozent, sie wollten künftig seltener Musik oder Filme herunterladen oder kopieren, 23 Prozent wollen es demnach ganz einstellen. Bei den 19- bis 29-Jährigen sind es 29 Prozent .
Ein Viertel der 1.004 Befragten gab an, in Zukunft überhaupt nicht mehr illegal kopieren zu wollen, weitere 22 Prozent wollen das zumindest seltener tun.
"Raubkopierer sind Verbrecher"
