11.12.2003

ORTSNETZ

DT verliert Kunden durch Call-by-Call

Die Deutsche Telekom [DT] hat durch die Einführung von Call-by-Call-Gesprächen im Ortsnetz Mitte des Jahres massiv an Marktanteilen verloren.

Wie die deutsche Regulierungsbehörde mitteilte, wird das Unternehmen Ende des Jahres voraussichtlich nur noch für 75 Prozent aller Verbindungsminuten stehen. Ende 2002 waren es noch 93,6 Prozent gewesen.

Durch das Mitte des Jahres für das Ortsnetz eingeführte Call-by-Call habe sich in wenigen Monaten "eine rasante und dynamische Verbesserung der Marktanteile der Wettbewerber ergeben", erklärte Behördenchef Matthias Kurth. Kurth zufolge werden derzeit rund 15 Prozent der Verbindungsminuten über Call-by-Call abgewickelt, bei dem der Kunde entweder durch Preselection oder eine Vorwahl über eine andere Firma telefoniert, ohne den Hauptanbieter zu wechseln.