19.11.2003

KONSEQUENZ

Ausblick nach "desaströsem" Gericom-Quartal

Die Bank Austria Creditanstalt [BA-CA] hat in einer aktuellen Analyse die Aktien des Notebook-Herstellers Gericom mit der Reduzierung der Anlageempfehlung von "Hold" auf "Sell" zum Verkauf empfohlen.

Die Umsatz- und Ergebnisprognosen wurden ebenfalls nach unten revidiert, ebenso das Kursziel. Als Begründung verweist die BA-CA auf die Drittquartalszahlen, die der Studie zufolge "desaströs" ausgefallen sind.

Die BA-CA errechnet nun für das laufende Geschäftsjahr einen Umsatz von 477 [bisher: 501] Mio. Euro und einen Verlust je Aktie von 0,49 [bisher: Gewinn je Aktie von 0,67] Euro.

Abgewertet

Das Kursziel haben die BA-CA-Analysten von 9,50 auf 5,50 deutlich herabgesetzt. Es gebe momentan "kaum einen Grund, Gericom-Aktien zu besitzen". Das Marktumfeld sei auf Grund fallender Notebook-Preise und intensiven Wettbewerbs unfreundlich.

Gericoms Geschäftsmodell müsse erst an die derzeitige Marktsituation angepasst werden. Vor allem das Risikomanagement sei verbesserungswürdig, hieß es.

Noch dazu würde sich im aktuellen Aktienkurs das hohe Risiko und die niedrige Rentabilität des Unternehmens in den kommenden beiden Jahren noch nicht voll widerspiegeln.