IBM spart mit Steuertrick Milliarden
Steuerschlupfloch wird nun geschlossen
IBM hat im vergangenen Monat offenbar mit einem Steuerschlupfloch 1,6 Milliarden Dollar gespart. Nur zwei Tage nach der IBM-Transaktion hätten die US-Steuerbehörden Pläne bekannt gegeben, die Lücke in der Unternehmenssteuer zu schließen, berichtete das "Wall Street Journal".
Neue Regeln
IBM kaufte im Mai eigene Aktien für 12,5 Milliarden Dollar. Dazu nutzte der Computerdienstleister im Ausland verdientes Kapital so, dass keine US-Firmensteuern anfielen.
Die neuen Regeln der Behörden sehen nun vor, dass Kapital für Aktienrückkäufe genau wie ins Heimatland zurückgeführte Gewinne besteuert wird.
(Reuters)
