Deutsche Polizei verhaftet Raubkopierer
Bei einer bundesweiten Razzia gegen Software- Fälscher hat die deutsche Polizei am Montagmorgen mindestens Verdächtige festgenommen, so das deutsche Bundeskriminalamt [BKA].
Gegen einige bestanden bereits Haftbefehle wegen des Verdachts auf gewerbesmäßigen Betrug und Verstoß gegen das Urheberrecht. Schwerpunkt der Razzia war demnach das Bundesland Nordrhein-Westfalen, insgesamt seien 30 Objekte durchsucht worden. Umfangreiches Beweismaterial sei sichergestellt worden.
Der bisher errechnete Schaden liege bei 16 Millionen Euro. Die tatsächliche Schadenssumme soll laut BKA aber weit höher liegen. Besonderes Ziel der Ermittlungen sei es, die illegalen Gewinne der Täter abzuschöpfen, so das BKA.
Nach Polizeiangaben waren an dem Einsatz rund 200 Polizisten beteiligt. Durchsuchungen gab es in Rheinland-Pfalz, Niedersachsen, Hamburg, Hessen, Thüringen, Bayern und Baden-Württemberg, teilte ein Sprecher mit.
BSA jagte Software-Piraten um die WeltMicrosoft begrüßt Aktion
Die hauptgeschädigte Firma Microsoft begrüßte die Polizeiaktion. Der Polizei sei es gelungen, die Strukturen organisierter Kriminalität im Softwarehandel in Deutschland zu identifizieren und ihnen erfolgreich entgegen zu wirken, erklärte Unternehmenssprecher Hans-Jürgen Croissant in München. Sein Unternehmen werde die Ermittler bei der Auswertung des Beweismaterials weiterhin unterstützen.
