Apple lässt den "Panther" frei
Seit Freitag Abend ist Apples neueste Version seines Betriebsystems Mac OS X im Handel erhältlich.
Mac OS X 10.3, auch bekannt unter dem Codename "Panther", ist das vierte Software-Upgrade seit dem Launch von OS X, das von etwa 8,5 Millionen Usern weltweit genutzt wird.
"Wir liefern heute schon Innnovationen, die man in anderen Betriebssystemen noch Jahre nicht sehen wird," so Apples Marketingvizepräsident Philip Schiller.
Mit Panther steigt Apple auch softwaremäßig in die 64-Bit-Ära ein. Panther ist allerdings auch noch kein echtes 64-Bit-OS, sondern nur in einigen Bereichen angepasst.
Apples "Panther" kommt am 24. OktoberDie Neuerungen
Mit Expose soll die Fensterverwaltung vereinfacht werden. Dabei können alle geöffneten Programmfenster nebeneinander geordnet als verkleinerte Vorschauen angezeigt werden.
Mit dem Finder soll der Zugang zu Favoriten und Ordnern beschleunigt werden.
Ebenfalls dabei sind unter anderem das Videotelefon-Programm iChat, Font Book zur Schriftenverwaltung, E-Mail mit verbesserter Spam-Abwehr, ein neues Adressbuch sowie verbesserte Windows-Unterstützung.
Daneben sind die neuesten Versionen von iSync, iPhoto, iMovie, iTunes und Safari im Lieferumfang von Panther enthalten.
Voraussetzung für den Einsatz von Panther ist ein Apple mit G3-, G4- oder G5-Prozessor, USB und 128 MB Arbeitsspeicher. Die Software ist ab sofort für 149 Euro erhältlich.
Apple PantheriBooks mit G4
Auch die iBook-Modelle wurden von Apple aktualisiert und mit einer G4-CPU versehen.
Die drei verschiedenen Modelle mit 12-Zoll- [800 MHz] oder 14-Zoll-TFT-Display [933 MHz und ein GHz] kommen alle mit 256 MB RAM und CD-RW/DVD-Kombolaufwerk.
An Anschlüssen verfügen sie über zwei USB-2.0-Ports, einem FireWire 400, Modem und 10/100-BaseT-Ethernet.
Als Grafiikarte kommt die ATI Mobility Radeon 9200 mit 32 MB DDR-SDRAM zum Einsatz.
