Gericom-Aktie herabgestuft
Die Bank Austria Creditanstalt [BA-CA] hat in einer aktuellen Analyse ihre Umsatz- und Gewinnprognosen für den oberösterreichischen Notebook-Hersteller Gericom deutlich zurückgenommen.
Als Begründung verwies Analyst Thomas Neuhold auf die von Gericom-Chef Leimer veröffentlichte Gewinnwarnung für das Gesamtjahr 2003.
Der BA-CA-Experte errechnet nun für das laufende Geschäftsjahr einen Umsatz von 501 [bisher: 538] Mio. Euro und einen Gewinn je Aktie von 0,67 [0,85] Euro.
Für 2004 wird ein Umsatz von 545 [567] Mio. Euro und für 2005 einer von 577 [602] Mio. Euro prognostiziert. Die Erwartungen für den Gewinn je Aktie betragen für 2004 0,99 [1,11] Euro und für 2005 1,00 [1,13] Euro.
Gericom mit schwachem HalbjahrAuch RCB stuft auf "Untergewichten" herab
Auch die Analysten der Raiffeisen Centrobank [RCB] haben in einer aktuellen Analyse die Gericom-Aktie von "Neutral" auf "Untergewichten" abgestuft. Das Kursziel sehen die Experten bei sechs Euro.
Die Preisschlacht um Marktanteile im stark wachsenden Notebookmarkt habe zu einem Einbruch der Rohertragsmarge geführt, so die RCB. Die Aktie weise eine nicht gerechtfertigte Überbewertung gegenüber den Vergleichsunternehmen auf.
Die Ausdehnung der Geschäftstätigkeit auf die Gesamtbranche Home-Entertainment sei eine Ausgleichsventil zum stark umkämpften Notebook-Markt.
Ausbau der Produktpalette
Als Hoffnungsträger gelten dabei Fernsehgeräte mit
Flachbildschirmen, die allerdings auf Grund ihres hohen Preises noch
nicht als Massenprodukt tauglich sind.
Gericom senkt Prognosen
