US-Provider klagt Musikindustrie
Der US-Kabelnetzbetreiber Charter Communications will per Gegenklage die Herausgabe von rund 150 seiner Kundendaten an die Musikindustrie verhindern.
Der Anbieter aus St. Louis hat nach eigenen Angaben als einziger der größeren Kabelanbieter der Recording Industry Association of America [RIAA] bis dato noch keine Daten über seine Kunden weitergegeben.
Seit Anfang Juli hat die RIAA mehr als 1.000 Vorladungen an ISPs, darunter die großen Konzerne BellSouth, Comcast, EarthLink, Time Warner Cable und Verizon, ausgesandt, in denen sie dazu aufgefordert wurden, Daten von vermeintlichen Tauschbörsen-Piraten weiterzugeben.
Auch SBC Communications, einer der größten Internet-Service-Provider [ISP] der USA, weigert sich nach wie vor standhaft, die Identität seiner Kunden der Musikindustrie preiszugeben.
Unbeugsamer Provider gegen RIAA
