25.09.2003

EXPANSION

Einsteigerhandys für Rumänien

Siemens Österreich ist ab 1. Oktober auch als regionales Hauptquartier für vier weitere Länder zuständig.

Zu den bestehenden neun Märkten in Slowenien, der Slowakei, Kroatien, Bosnien-Herzegowina, Serbien, Rumänien, Tschechien, der Schweiz und Österreich kommen Albanien, Bulgarien, Mazedonien und Ungarn dazu.

Zufrieden zeigte sich Siemens mit dem Geschäft in Serbien, Tschechien und Bosnien, Aufholbedarf herrsche noch in der Schweiz und Rumänien mit großen regionalen Unterschieden.

Während in der Schweiz in erster Linie technisch hochwertige Handys verkauft werden, steht in Rumänien der günstige Preis im Vordergrund. So soll das neu präsentierte Einsteigerhandy A52 ungestützt für rund 18 Euro in Rumänien angeboten werden.

Kein Kommentar zu ADONIS

Die Handydichte beträgt in Rumänien derzeit rund 27 Prozent. Das Durchschnittseinkommen eines Rumänen liegt bei rund 100 Euro. Heuer will Siemens in Rumänien etwa 190.000 Handys verkaufen.

Aktuelle Geschäftszahlen wollte Siemens nicht nennen, laut Siemens-Österreich-Chef Franz Geiger läuft das Geschäft "gut". Der Handy-Marktanteil in Österreich liege bei 27 Prozent, insgesamt sollen heuer in den 13 Ländern 2,8 Millionen Handys verkauft werden.

Sehr schweigsam gab sich Geiger zu den Turbulenzen rund um den Blaulichtfunk ADONIS. Ursprünglich hatte Siemens, das am ehemaligen ADONIS-Errichter und Betreiber master-talk mit 32,45 Prozent beteiligt ist, eine Schadenersatzklage gegen die Republik Österreich von rund 100 Mio. Euro wegen des Scheiterns des Projekts angekündigt. Geiger wollte dazu "kein Statement" abgeben.