Mannesmann-Prozess findet statt
Die Millionenabfindungen bei der Übernahme von Mannesmann durch den britischen Mobilfunkriesen Vodafone ziehen einen spektakulären Wirtschaftsprozess nach sich.
Das Landgericht Düsseldorf ließ die Anklagen gegen alle Hauptbeschuldigten wie Vorstandssprecher der Deutschen Bank und früheren Mannesmann-Aufsichtsrat, Josef Ackermann, und den früheren Mannesmann-Chef Klaus Esser zu.
Die Wirtschaftsführer sollen das Gesellschaftsvermögen von Mannesmann um bis zu 57 Millionen Euro geschädigt haben. Dabei geht es um umstrittene Prämien und Pensionen, die bei der spektakulären Übernahme durch Vodafone Anfang 2000 vereinbart worden waren. Den ehemaligen Aufsichtsräten der Mannesmann AG wird vorgeworfen, diese Zahlungen abgesegnet zu haben.
Wann der Prozess beginnen wird, ist noch offen. Das Landgericht Düsseldorf wollte keine Stellungnahme abgeben.
Mannesmann-Prozess nicht vor November
