16.09.2003

MOBILE STYLE

Neue G4-PowerBooks zur Apple Expo

Zum Start der "Apple Expo" in Paris hat Apple-Chef Steve Jobs eine Reihe neuer PowerBooks vorgestellt.

Die Produkte sollen den neuen Schwerpunkt Apples unterstreichen, der Anteil der Notebooks an den verkauften Apple-Rechnern soll auf 50 Prozent ausgebaut werden.

Im vergangen Quartal des Geschäftsjahres 2002/2003 lag diese Quote bei 42 Prozent. Insgesamt lieferte Apple in diesem Zeitraum 771.000 Computer aus.

Bei den neuen PowerBooks setzt Apple wie schon beim Power Mac G5 durchwegs auf Aluminium-Design.

15,2-Zoll-PowerBook ab 2.399 Euro

Das neue mittlere Modell mit 15,2-Zoll-Breitbild-Display ist wahlweise mit einem 1- und 1,25-GHz-G4-Prozessor und 512-KB-On-Chip-Level-2-Cache ausgestattet. Als Grafikkarten kommt eine ATI Mobility Radeon 9600 mit 64 MB DDR-RAM zum Einsatz. Das PowerBook im Alu-Mantel bringt 2,5 Kilogramm auf die Waage.

Das Modell mit einem GHz, 256 MB DDR-333-MHz-SDRAM, 60-GB-Ultra-ATA/100-Festplatte und CD-RW/DVD-ROM-Combolaufwerk ist ab 2.399 Euro zu haben. Zur Grundausstattung gehören auch USB 2.0, FireWire 800, Bluetooth und Gigabit-Ethernet.

Das 1,25 GHz schnelle Modell mit 512 MB DDR-333-MHz-SDRAM, 80-GB-Ultra-ATA/100-Festplatte und SuperDrive [DVD-R/CD-RW] kostet 2.999 Euro. Auch AirPort Extreme und eine hintergrundbeleuchtete Tastatur sind integriert.

Spitzenmodell mit 17 Zoll für 3.599 Euro

Das 12- und das 17-Zoll-PowerBook wurden überarbeitet.

Das Topmodell mit 17 Zoll ist nun mit einem G4-Prozessor mit 1,33 GHz und 512-KB-On-Chip-Level-2-Cache ausgestattet. Es ist 2,6 Zentimeter dick und wiegt 3,1 Kilogramm.

Mit gleicher Ausstattung wie das 1,25 GHz schnelle 15-Zoll-Modell kostet der 17-Zöller 3.599 Euro.

Das neue 12-Zoll-Modell wiegt nur 2,1 Kilogramm und kommt mit einem 1-GHz-PowerPC-G4-Prozessor. Zudem verfügt es über eine Nvidia-GeForce-FX-Go-5200-Grafikkarte mit 32 MB DDR-SDRAM.

Über DVI-Port kann es an einen externen Monitor angeschlossen werden.

Keine Kabel mehr

Auch eine drahtlose Tastatur und drahtlose optische Maus mit Bluetooth-Funktechnik wurden erstmals präsentiert.

Die Peripherie soll im Umkreis von neun Metern funktionieren und durch eine 128-Bit-Verschlüsselung gesichert sein. Interferenzen mit anderen drahtlosen Netzwerken soll die AFH-Software ["Adaptive Frequency Hopping"] verhindern.

Ein Paar Batterien soll bei der Maus für drei Monate reichen, bei längerer Nichtbenutzung schalten sich die Geräte automatisch in einen Energiesparmodus.

Die Geräte setzen Mac OS X v10.2.6 sowie die Bluetooth-Fähigkeit voraus und kommen Ende September für jeweils 79 Euro in den Handel.