Zahl der Hotspots explodiert
Die Zahl der öffentlich zugänglichen WLAN-Hotspots wird sich innerhalb von nur drei Jahren vervierfachen.
Zu diesem Schluss kommt eine Studie des britischen Marktforschungsunternehmens Datamonitor. Demnach werden bis zum Ende des laufenden Jahres weltweit 31.580 Hotspots aktiv sein, 2006 soll es dann 135.000 "Public WLAN"-Zugänge geben.
Gleichzeitig mit der Zahl der Hotspots nimmt auch die Zahl der User zu. Gegenwärtig, so Datamonitor, steigen weltweit rund 1,5 Mio. Menschen über Hotspots ins Internet ein. Ende 2006 sollen es dann insgesamt 23,3 Millionen sein. Bei den User-Zahlen führt derzeit eindeutig die asiatisch-pazifische Region, alleine in Südkorea gehen eine Mio. Menschen via Hotspots ins Netz.
Asien führt
Auch bei der Zahl der Hotspots führt der asiatisch-pazifische
Raum, wobei jedoch Nordamerika und die Region Europa, Naher Osten
und Afrika aufholen und demnächst die "Führung" übernehmen werden.
Angetrieben wird der Markt vor allem von Preissenkungen, einer
größeren Verbreitung von WLAN-fähigen Laptops und dem stärkeren
Engagement der führenden Telekommunikationsunternehmen.
Hotspots als Fertiggericht oder NachtclubNordamerika holt auf
In Europa selbst gelten Skandinavien und speziell Schweden als Hotspot-Pioniere. Großbritannien und Deutschland sollten in den nächsten Monaten signifikant aufholen und die skandinavischen Länder sogar überholen, schreibt Datamonitor.
Die weltweite Marktführerschaft wird aber 2004 auf Nordamerika übergehen. Besonders die ambitionierten Pläne von Anbietern und Konsortien wie T-Mobile, Toshiba und Cometa würden dafür sorgen, dass die USA auch im Hotspot-Bereich das dominierende Land werden.
