Hotspots als Fertiggericht oder Nachtclub
Nicht jeder versteht unter WLAN auch die Möglichkeit, drahtlos mit seinem Rechner im Internet surfen zu können.
Das fand jetzt ein britische Studie der Meinungsforscher Mori im Auftrag des PC-Herstellers Packard Bell heraus, bei der knapp tausend Briten befragt wurden.
Die Frage, was denn ein WLAN-Hotspot [Zugangspunkt für drahtlose Funknetze] sei, konnten demnach nur knapp 30 Prozent der Befragten richtig beantworten.
Fünf Prozent der Befragten hielten Hotspots für einen Nachtclub, zwei Prozent dachten, es sei etwas Riechendes, das zu lange in der Sonne gestanden ist. Ein Prozent war der Meinung, dass es ein anderer Ausdruck für Eheprobleme ist.
Für die Industrie, deren großer Hoffnungsträger nach bereits längere Zeit brachliegenden Umsätzen WLAN ist, bedeutet das wohl mehr Aufklärungsarbeit. Auch die diversen WLAN-Angebote, die derzeit vielerorts entstehen, bedürfen wohl einer eindringlicheren Erklärung.
WLAN-Zugänge werden MilliardengeschäftJacuzzi oder Solarium
Aus einer Liste mit Antwortmöglickeiten entschieden sich die Befragten weiters für ein vornehmes Jacuzzi [Whirlpool-Variante], ein Solarium oder ein Mikrowellen-Fertiggericht als Erklärung.
Graham Hopper von Packard Bell zeigt sich angesichts der Umfrage dennoch zuversichtlich, dass bei steigender Verbreitung von WLAN-Angeboten und -Nutzung das Verständnis für die dafür gebräuchlichen Ausdrücke auch steigen wird.
