USA wollen Passregelung verschieben
Angesichts zahlreicher Beschwerden ihrer "engsten Verbündeten" erwägen die USA, die Einführung eines maschinenlesbaren Passes für USA-Reisende ohne Visum um ein Jahr zu verschieben.
Eine Sprecherin des US-Außenministeriums sagte am Montag [Ortszeit], seitens Außenminister Colin Powell gebe es Überlegungen, die entsprechende Regelung erst am 26. Oktober 2004 in Kraft treten zu lassen und nicht wie bisher geplant zum 1. Oktober diesen Jahres.
Alle am so genannten Visa Waiver Program [VWP] teilnehmenden Länder müssten den USA aber im Gegenzug zusichern, dass ihre nicht maschinenlesbaren Pässe gegen Missbrauch geschützt werden und sie die Verschiebung der Regelung um nur ein Jahr akzeptieren.
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Bisher war vorgesehen, dass alle Staatsbürger der 27 am Visa Waiver Program teilnehmenden Länder - vor allem westliche Industriestaaten - vom 1. Oktober an einen eigenen, maschinenlesbaren Reisepass mitführen müssen.
Für österreichische Staatsangehörige sollte daher nur noch der bordeauxfarbene EU-Pass zulässig sein. Ältere, nicht maschinell lesbare Pässe, Kinderausweise und Kindereinträge im Pass der Eltern sollten für den Grenzübertritt in die Vereinigten Staaten ohne Visum nicht mehr akzeptiert werden.
