04.09.2003

USA

Weitere Medienkonzentration verhindert

Ein US-Berufungsgericht hat in letzter Sekunde eine Aufweichung der Medien-Monopolvorschriften in den USA mit einer entsprechenden Anordnung verhindert.

Die neuen Aufsichtsregeln zur Liberalisierung des Medienmarktes, die von der Kommunikationsbehörde FCC in einer knappen Abstimmung beschlossen wurden, waren bis zuletzt heftig umstritten.

Sie sahen eine Lockerung der Vorschriften für Zahl, Ort und Art des Mediums, die ein einzelnes Unternehmen besitzen darf, vor.

Kritik der Verbraucherschützer

Die neuen FCC-Regeln sollten am Donnerstag wirksam werden.

Sie hätten es den Medienkonzernen ermöglicht, mehr Zeitungen sowie Fernseh- und Radiostationen zu schlucken. Die FCC wurde dabei von den meisten großen Medienkonzernen unterstützt.

Verbraucherschutzgruppen und viele andere Organisationen hatten sich gegen die FCC-Regeln stark gemacht. Sie befürchteten eine weitere rasante Konsolidierung des US-Medienmarktes und ein zu einheitliches Nachrichten- und Programmangebot.

Die Aufsichtsbehörde darf nun ihre neuen Besitzregeln nicht anwenden, bis die Auseinandersetzungen beigelegt sind.