28.08.2003

ONLINE

Symantec führt Software-Aktivierung ein

Nach Microsoft und Adobe setzt nun auch Anti-Viren-Software-Hersteller Symantec bei seiner neuesten Software auf Produktaktivierung.

Norton Antivirus 2004, das nächsten Monat erscheinen soll, soll mit Software-Aktivierung, die vom Konsumenten das "Freischalten" der Software mit einer von der Software generierten Seriennummer über das Internet verlangt, ausgeliefert werden. Über das nächste Jahr plant der Hersteller auch bei seinen weiteren Produkten die Produktaktivierung einzuführen.

Die Maßnahme sei vor allem gegen Software-Piraterie gerichtet, so Del Smith von Symantec. Nach internen Schätzungen sollen über 3,6 Millionen illegale Kopien von Symantec-Produkten jährlich weltweit verkauft werden.

Kein Schutz bei Raubkopien

Laut Symantec risikieren die Käufer bei kopierter Software, dass das Produkt zwar augenscheinlich funktioniert, aber keinen wahren Schutz vor Viren liefert.

Laut Symantec ist die Implementierung der Aktivierung vergleichbar mit der von Microsoft. Symantec generiert einen eindeutigen alphanumerischen Code, der die genaue PC-Konfiguration kennzeichnet und die Software an eine bestimmte Seriennummer bindet.

Bis zu fünf Aktivierungen pro Produkt sind dabei möglich. Damit will man laut Hersteller Usern entgegenkommen, die häufig updaten oder Änderungen an ihrem System machen.