Kabelnetzbetreiber-Verbände kooperieren
Der österreichische Kabelnetzbetreiber-Verband Multimedia Austria [MMA] und die deutsche Interessenvereinigung der privaten Kabelnetzbetreiber, ANGA, wollen künftige eng zusammenarbeiten.
Eine "umfangreiche Kooperation" wurde am Montag in einer Aussendung bekannt gegeben.
Zunächst sieben heimische Kabelnetzbetreiber haben sich im Mai zur Multimedia Austria [MMA] zusammengeschlossen.
Interessenvertretung "Multimedia Austria" gegründetGemeinsame Postionen
"Viele Themen, die uns Multimedia-Netzbetreiber beschäftigen, kennen keine Ländergrenzen mehr", erklärte MMA-Präsident Günther Singer zu der Partnerschaft.
Zu EU-weiten Themen wie etwa Urheberrecht, Wettbewerbsfragen und "Contentbeschaffung" wolle man daher gemeinsame Positionen erarbeiten. Auch technische Fragen wie die Entwicklung einer digitalen TV-Plattform sollen gemeinsam behandelt werden.
Die Multimedia Austria agiert nach eigenen Angaben als gemeinsame Plattform der größten österreichischen Multimedia-Unternehmen, die über ihre Netze mindestens einen Multimedia-Dienst sowie zumindest einen Telekommunikationsdienst anbieten. Gemeinsam wurden demnach bisher 970 Millionen Euro für die Infrastruktur sowie die entsprechenden Facilitys investiert. In den nächsten Jahren sollen weitere Investitionen in der Höhe von etwa 170 Millionen Euro dazukommen.
