25.07.2003

ÖSTERREICH

HP bewirbt sich um E-Card-Auftrag

Beim neuerlichen Anlauf des Sozialministeriums für die digitale Gesundheitskarte E-Card will der Computerkonzern Hewlett-Packard [HP] in einer Arbeitsgemeinschaft mit dem Bundesrechenzentrum ein Anbot legen.

Wie HP Österreich-Chef Wolfgang Gruber vor Journalisten bekannt gab, sei man voraussichtlich eines von drei Konsortien , die Ende Juli, Anfang August zu einer Anbotslegung eingeladen werden.

HP will "klare Vorgaben"

Gruber hofft, dass die Probleme bei der ersten Ausschreibung zu einem "Lerneffekt" geführt haben und es nun "klare Vorgaben" gibt, wie der Auftrag abgewickelt wird. Es könne jedenfalls nicht so sein, dass das Sozialministerium im Zuge des Projektes "mit immer neuen Forderungen kommt".

HP-Umsatz stagniert

Subunternehmer bei einem eventuellen Auftrag ist nach Angaben des HP-Chefs die Softwarefirma CSC, die für "Teile der Software" zuständig wäre und ebenfalls über "viel Erfahrung" im Sicherheits- und Gesundheitsbereich verfüge, so der HP-Chef.

Für das heurige Jahr erwartet Gruber eine "flaches Wachstum", der Umsatz werde bei HP Österreich "voraussichtlich stagnieren".