Gewinneinbruch bei STMicroelectronics
Wegen Währungseffekten und eines rapiden Preisverfalls hat der französisch-italienische Chiphersteller STMicroelectronics im zweiten Quartal einen Gewinneinbruch erlitten.
Mit einem Gewinn von 79,5 Millionen USD oder neun Cent je Aktie blieb das Unternehmen unter den durchschnittlichen Erwartungen von Analysten, die mit einem gegenüber dem Vorjahr unveränderten Gewinn je Aktie von zwölf Cent gerechnet hatten. Im Vorjahresquartal hatte der Gewinn bei 104,7 Millionen USD gelegen.
Beim Umsatz legte das in Genf ansässige Unternehmen mit 11,2 Prozent hingegen stärker als erwartet zu. Der Umsatz stieg auf 1,70 Milliarden USD von 1,53 Milliarden USD im Vorjahreszeitraum.
Um Kosten zu senken will das französisch-italienische Unternehmen seine älteren Fabriken in Europa und den USA teilweise auf moderne Technik umstellen oder die Produktion nach Singapur verlagern. Priorität sei es nun, die wegen der Sars-Epidemie in Asien aufgelaufene Lagerbestände abzubauen, sagte Konzernchef Pasquale Pistorio.
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