Negativpreis für Gericom-Aktie
Der heimische PC-Hersteller Gericom wurde zum zweitgrößten Kapitalvernichter 2006 unter den in Deutschland börsennotierten Unternehmen gewählt.
Eine Investition von 10.000 Euro vor fünf Jahren war Ende 2006 nur noch magere 341 Euro wert, begründet die Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz [DSW] ihr Urteil.
Im Dreijahresvergleich blieben den Aktionären demnach 1.636 Euro, im Einjahresvergleich noch 4.470 Euro.
Gericom hatte 2006 einen Umsatz von 63 Mio. Euro und einen Verlust beim Betriebsergebnis [EBIT] von 30 Mio. Euro verzeichnet.
Zuletzt hatte sich der deutsche Schauspieler Manfred Krug öffentlich dafür entschuldigt, einst für die Aktie der Deutschen Telekom Werbung gemacht zu haben.
Platz eins und drei
Auf Platz eins steht den Angaben zufolge die Münchner TRIA AG. Aktionäre des Software-Unternehmens, die am 31. Dezember 2001 Aktien im Wert von 10.000 Euro orderten, hatten Ende 2006 laut DSW nur noch 640 Euro in ihrem Depot.
Die Mediengesellschaft IM Internationalmedia kam auf den dritten Platz der Watchlist, für die neben der Verlustquote auch noch andere Faktoren gewichtet wurden.
(APA | AP)
