Kuba soll Iran Propaganda-Hilfe leisten
Sowohl das US-Außenministerium als auch ein privater Satellitensender aus Los Angeles werfen Kuba vor, die Übertragung von US-TV- bzw. Radio-Programmen für den Iran gezielt zu stören.
Kuba hat jetzt offiziell auf die Vorwürfe reagiert und diese als substanzlos bezeichnet: Demnach werden von Kuba aus nur Radio- und TV-Programme gestört, die sich in "illegaler Weise" an Kubaner wenden.
"Dies ist eine weitere Kampagne mit anti-kubanischen Lügen, " kommentierte das kubanische Außenministerium die US-Vorwürfe.
Ausländische Satelliten-Programme sind für viele Bürger im Iran die einzigen alternativen Nachrichtenquellen.
Netzzensur im Iran läuft anIran ohne Voice of America
Das Broadcasting Board of Governors, das für Programme wie "Voice of America" verantwortlich ist, wirft Kuba vor, exakt zum Start eines ausgeweiteten Programms für den Iran am 6. Juli die Störungen begonnen zu haben.
Und der private Satelliten-Sender NITV, der von Los Angeles aus ein Programm für den Iran und die Exil-Community in den USA produziert, behauptet sogar, dass die Spezialfirma TLS Inc. den Störsender in Kuba ausgemacht habe.
Broadcasting Board of Governors
