UTA dementiert Verkaufsgerüchte
Die UTA plant keinen Verkauf des Privatkundengeschäftes. Auch gibt es über die Zukunft des Privatkundengeschäftes keinen Interessenskonflikt zwischen den Eigentümern und dem Management, so UTA-Sprecher Martin Halama am Mittwoch zu einem Bericht im heutigen "WirtschaftsBlatt", wonach in der UTA ein solcher Konflikt schwele.
Richtig sei aber, dass die Beratungsfirma Mercer Consutling "im Zuge des jährlichen Strategieprozesses" eingeschaltet worden sei.
Der Bereich Privatkunden sei "wesentlicher Bestandteil des Businessplanes", ein Verkauf stehe daher nicht zur Diskussion, so Halama.
Laut "WirtschaftsBlatt" steht bei der UTA ein kräftiger Umbau bevor. Die Grundlage dafür soll das Beratungsunternehmen ausarbeiten. Laut Halama ist die Einschaltung der Mercer Consulting aber nichts besonderes, es gehe dabei vielmehr darum, "Märkte mit Wachstumspotential und hohen Spannen zu finden". Fakt sei jedenfalls, dass "alle drei Geschäftsbereiche positive Deckungsbeiträge liefern".
UTA erhält frisches GeldAkquisitionen möglich
Zu der vom UTA-Management seit Monaten in Aussicht gestellten Akquisition - "zu über 50 Prozent noch vor dem Sommer" - gibt sich Halama zurückhaltend: Derzeit sei nichts konkretes in Planung.
Vorsichtig äußert sich Halama auch zum angekündigten Ziel für 2003, ein positives EBITDA zu erzielen. "Daran halten wir fest, wenn es auch sicher nicht einfach wird."
Im Jahr 2002 war die UTA bei Umsatz und Ertrag leicht unter den Erwartungen geblieben. Ende Mai hat das Unternehmen den Abbau von 32 Mitarbeitern bis Jahresende angekündigt und Ausgliederungen in Aussicht gestellt. Damit reagiere man auf den "anhaltenden Preisdruck und die flaue Nachfrage", hieß es. Bereits 2001 wurde die Mitarbeiterzahl von 860 auf 650 Beschäftigte reduziert.
