Sony Ericsson setzt auf Billighandys
Vier preisgünstige Modelle vorgestellt
Der weltweit viertgrößte Handyanbieter Sony Ericsson hat am Dienstag vier preisgünstige neue Modelle vorgestellt, mit denen er sich in den Wettbewerb um Kunden in Schwellenländern einmischen will.
Damit verabschiedet sich Sony Ericsson von seiner Konzentration auf teurere Geräte, die ihm bisher hohe Gewinnmargen einbrachte.
Die Billiggeräte, das K200, das K220, das J110 und das J120, sind mit Farb-Display und teils mit UKW-Radio bzw. einer einfachen Kamera ausgestattet und sollen im zweiten Quartal auf den Markt kommen.
Vergangene Woche hatte Sony Ericsson bereits angekündigt, die Produktion in Indien aufzunehmen, um dortige Kunden besser zu erreichen.
20 Mio. Walkman-Handys verkauft
Sony Ericsson profitiert bisher vor allem vom Erfolg seiner teureren Geräte mit eingebauten Walkman- oder Kamerafunktionen, von denen am Dienstag ebenfalls vier neue Modelle vorstellt wurden: das dünne W880i, das W610, das K810i mit 3,2-Megapixel-Kamera und das K550i.
Von den Walkman-Handys seien bisher 20 Millionen Geräte verkauft worden, von den Fotohandys seit den jüngsten Markteinführungen 4,5 Millionen, hieß es.
(Reuters)
