Schwedische Botschaft in "Second Life"
Virtuelle Repräsentanz als Informationsportal
Schweden will sich als erstes Land mit einer eigenen Botschaft in der virtuellen 3-D-Welt von "Second Life" präsentieren. Das gab der Direktor des Schwedischen Instituts [SI], Olle Wästberg, bekannt.
Die virtuelle Landesvertretung werde keine Pässe oder Visa aushändigen, aber die Besucher darüber informieren, wie sie solche Dokumente in der realen Welt erhalten können. "'Second Life' erlaubt uns, die Menschen über Schweden zu informieren, und verbreitert die Möglichkeit, mit Schweden einfach und billig in Kontakt zu treten", sagte Wästberg.
Ein genauer Termin für den Auftritt im Netz wurde nicht genannt, er soll jedoch "in Kürze" stattfinden.
Verschiedene Unternehmen wie Sportbekleidungshersteller und Autobauer nutzen das Spiel bereits für PR-Zwecke und betreiben virtuelle Niederlassungen.
"Second Life" ist im vergangenen Jahr stark gewachsen. Nach Angaben von Linden Labs hat das Online-Spiel bereits mehr als zwei Millionen Nutzer.
Bei der Weiterentwicklung des Metaversums setzt das Unternehmen seit kurzem auch auf die Hilfe der Community. Vergangene Woche wurde die Client-Software des Online-Spiels unter einer Open-Source-Lizenz veröffentlicht.
(AFP)
