25.06.2003

FÖRDERUNG

Bildquelle: Fachverband

Kabelbetreiber fordern Breitband-Gipfel

Um die verschiedenen Ansätze in Bund und Ländern zur Förderung von Breitband-Internet zu bündeln, tritt "Multimedia Austria", die Interessengemeinschaft österreichischer Multimedia-Netzbetreiber, für einen Breitband-Gipfel in Österreich ein.

Im Interesse der Konsumenten und des Wirtschaftsstandortes müsse ein bundesweites Modell, das allen Bevölkerungsgruppen zugute komme, erarbeitet werden, sagte Generalsekretär Gustav Soucek.

Die Nichtentscheidung des Budgetbegleitgesetzes im Bundesrat, die auch die steuerliche Absetzbarkeit von Breitband-Internet betreffe, bezeichnete Soucek als "trauriges Lehrstück in angewandter Entscheidungslosigkeit¿. Damit stünden auch die vorgesehenen steuerlichen Maßnahmen bei Breitband-Internet unter keinem guten Stern.

Mehrwertsteuer halbieren

In diesem Zusammenhang erneuerte Soucek die Forderung, als nächsten Schritt den Mehrwertsteuersatz von 20 Prozent bei Breitband-Internet generell um die Hälfte zu reduzieren - "das ist fair, einfach und kommt allen Benutzern zugute¿.

Derzeit rangiert Österreich mit einem Anteil von 13 Prozent Breitbandusern im EU-Vergleich an fünfter Stelle, im Ranking der OECD-Staaten auf Platz elf.