Die Details zum neuen Apple-Rechner
Am Dienstag hat Apple seinen neuen High-End-Rechner vorgestellt.
Der Power Mac G5 verfügt über eine neue Prozessorgeneration, die von IBM produziert wird und eine doppelt so hohe Bandbreite wie derzeit erhältliche Chips aufweist. Statt mit einer Datenbreite von 32 Bit jagen die Nullen und Einsen mit 64 Bit durch die Leitungen.
Die technischen Daten lesen sich eindrucksvoll: Die Prozessor-Taktfrequenzen von bis zu zwei Gigahertz sind zwar nicht ganz auf dem Level eines herkömmlichen PC, dafür läuft der Chip auf einer Busfrequenz von einem Gigahertz.
Schnelle PCI-X-Karten
Das System kann bis zu acht Gigabyte Arbeitsspeicher aufnehmen
und kann mit PCI-X-Steckkarten erweitert werden, die eine vier Mal
höhere Bandbreite als herkömmliche PCI-Karten aufweisen.
"Schnellster PC der Welt""Schnellster Personal-Computer der Welt"
Die G5-Systeme verfügen weiters über USB 2.0, Firewire2, digitalen Audio-Ein- und -Ausgang sowie schnelle Serial-ATA-Anbindung für Festplatten.
Apple verleiht seinem Topsystem den Titel "schnellster Personal-Computer der Welt" und belegt das durch entsprechende Benchmarks. Diese scheinen aber, wie es im Netz rumort, mit kleinen Schönheitsfehler behaftet zu sein.
Bei den Benchmarks liegt der Apple-Rechner meist vor den P4- oder Xeon-Rechnern. Doch die beiden Computerwelten wurden von Apple offenbar ungleich behandelt.
Erweiterungen abgeschaltet
So wurden Optimierungen für den G5-Chip verwendet, während die
Optimierungen für Intel-Chips abgeschaltet wurden. Bei dem
Fließkomma-Test wurde die Erweiterung SSE2 abgeschalten. Für den
Multiprozessor-Test wurde am konkurrierenden Dell-System die
Hyperthreading-Erweiterung ebenfalls abgeschaltet.
Die Testbedingungen [PDF]In Österreich ist der G5-Rechner ab 2.280 Euro verfügbar. Das Topmodell mit zwei 2-GHz-Chips, 512 Megabyte RAM, 160 GB Festplatte und Vierfach-Superdrive kostet 3.360 Euro. Die Systeme werden laut Apple ab August ausgeliefert.
