Handys gefährlicher als Alkohol
Das Telefonieren beim Autofahren ist einer schwedischen Studie zufolge mit einer Freisprechanlage genauso gefährlich wie die Benutzung eines Handys ohne eine solche Einrichtung.
Die Reaktionszeiten von Autofahrern seien mit oder ohne Freisprechanlage praktisch gleich, hieß es in einer am Montag veröffentlichten Studie der schwedischen Straßenverkehrsbehörde SNRA.
"Das Problem ist die Ablenkung durch das Telefongespräch", sagte der SNRA-Generaldirektor.
Für die Studie wurden 48 Probanden in zwei Gruppen geteilt. Sie mussten während der 90 Minuten in einem Fahrsimulator in verschiedenen Situationen jeweils etwa zehn Telefongespräche führen - die eine Gruppe mit, die andere ohne Freisprecheinrichtung.
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Autofahrer, die während der Fahrt mit dem Handy telefonieren, riskieren der dänischen Polizei zufolge sogar eher einen Unfall als Betrunkene:
"Sie können das sehen, wenn Sie hinter jemandem herfahren, der mit einem Handy telefoniert", sagte Dreyer Holt von der Kopenhagener Polizei am Sonntag dem dänischen Rundfunksender DR.
Kleine Geschwindigkeitsunterschiede, die fehlende Beachtung von Verkehrsschildern und eine "etwas unentschlossene" Fahrweise seien die Merkmale eines mobil telefonierenden Autofahrers.
Dänischen Statistiken zufolge gehen sieben von zehn Verkehrsunfällen mit Todesfolge auf Ablenkung zurück. Das Handy spiele dabei eine große Rolle, sagte Rene La Cour Sell vom Rat für die Verbesserung der Straßensicherheit.
