"50 Prozent Handelsspanne für iPhone"

studie
18.01.2007

Ohne Vertriebskosten & Co.

Das US-Marktforschungsunternehmen iSuppli hat am Mittwoch Zahlen zu den Hardwarekosten von Apples iPhone veröffentlicht. Die Daten sind allerdings Schätzungen, da dem Unternehmen noch kein iPhone vorgelegen hat. Außerdem fehlen in der Rechnung etliche Kostenpunkte, etwa jene für Vertrieb und Werbung.

Den Marktforschern zufolge kostet die Bereitstellung der Vier-GB-Version des Telefons Apple und Provider-Partner Cingular/AT&T 245,83 US-Dollar. Der Verkaufspreis des Geräts liegt bei 499 US-Dollar. "Daraus ergibt sich eine Handelsspanne von 49,3 Prozent", schreibt iSuppli.

Großzügige Rechnung

Eine etwas zu einfache Rechnung, da zu viele Kosten, die nach der reinen Hardwareproduktion anfallen, wie etwa jene für Transport, Werbung und Ladenpersonal, in der Aufstellung nicht berücksichtigt sind. Interessant zu lesen ist die virtuelle Zerlegung des Apple-Telefons in seine Einzelteile aber allemal.

Apple, so iSuppli, habe viel Raum für Preissenkungen gelassen, denn der Kampf um Anteile auf dem Handymarkt werde hart. Umgekehrt werde das iPhone Apple und Cingular/AT&T ordentliche Gewinne bescheren.