Gewinnsprung bei Apple

cash
18.01.2007

Der US-Computerkonzern Apple hat im Weihnachtsgeschäft vor allem dank des iPods glänzend verdient.

Der Gewinn sei im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres um 78 Prozent auf 1,004 Milliarden Dollar [778 Mio. Euro] oder 1,14 Dollar pro Aktie gestiegen, teilte das Unternehmen am Mittwoch nach Börsenschluss mit. Analysten hatten im Schnitt mit 0,77 Dollar pro Aktie gerechnet.

Verkaufshits MacBook und iPod

Der Umsatz legte auf 7,1 Milliarden Dollar von 5,75 Milliarden Dollar im Vorjahreszeitraum zu, hier lagen die Erwartungen der Analysten bei 6,4 Milliarden Dollar.

Das Unternehmen profitierte dabei vor allem von der anhaltend starken Nachfrage im Weihnachtsgeschäft nach seinem tragbaren Musik-Abspielgerät iPod und dem tragbaren Computer MacBook.

Erst vor wenigen Tagen hatte das Unternehmen das lange erwartete Mobiltelefon iPhone vorgestellt. Apple-Chef Steve Jobs erwartet, 2008 weltweit zehn Millionen dieser Telefone absetzen und damit ein Prozent des Handy-Weltmarkts erobern zu können. Die Markteinführung in den USA ist für Juni geplant.

4,7 Prozent Marktanteil

Apple lieferte im letzten Quartal 21 Millionen iPods und 1,6 Mio. seiner Computer aus - das sind 50 bzw. 28 Prozent mehr als im Vergleichsquartal 2005.

Laut IDC wuchs Apple damit schneller als der restliche PC-Markt. Demnach hält Apple derzeit 4,7 Prozent Anteile am US-Markt, nach 3,6 im Jahr zuvor.

Für das nächste Quartal prognostizierte Apple einen Umsatz von 4,8 Mrd. bis 4,9 US-Dollar und einen Gewinn zwischen 54 und 56 US-Cents pro Aktie.

(APA | Reuters)